16 August, 2023
Mit Freude bewegen – Ayurveda für Knochen & Gelenke
Knochen & Gelenke aus Sicht des Ayurveda
Im Ayurveda unterscheiden wir sieben Körpergewebe, die sogenannten Dhatus. Eines davon ist das Knochengewebe, das Asthi-Dhatu, das unserem Körper Struktur, Festigkeit und Stärke verleiht. Voraussetzung für stabile und belastbare Knochen ist ein gut balanciertes Verdauungsfeuer (Agni). Es sorgt dafür, dass die für unsere Knochen so wichtigen Nährstoffe Kalzium und Phosphor aufgenommen und verwertet werden. Leider gelingt das nicht immer. Zusätzlich kann aufgrund der hormonellen Umstellung, die Frauen und Männer ab dem 50. Lebensjahr durchlaufen, die Aufnahme von Kalzium und Phosphor gestört und damit eine gute Versorgung nicht immer gewährleistet sein. Entgegensteuern können wir mit einer auf unseren Dosha-Typ abgestimmten Ernährung, einer guten Tagesroutine und ausreichend Bewegung. Mehr dazu verraten wir Ihnen in der Webinar-Aufzeichnung „Mit Freude bewegen – Ayurveda für Knochen & Gelenke“.Ernährung
Ayurveda erklärt, dass unsere Nahrung durch „Agni“ (Verdauungsfeuer) verarbeitet wird. Wenn nun das Verdauungsfeuer geschwächt oder gestört ist, wird der Verdauungsprozess nicht vollständig sein und es entstehen laut Ayurveda Abfallstoffe (Ama). Nährstoffe können dann nicht zum Gewebeaufbau beitragen, das Ama sich an Gelenken festsetzen und diese langfristig belasten. Umso wichtiger ist es, frische, vollwertige, möglichst biologische und überwiegend pflanzliche Kost zu wählen und unsere Ernährung stets auf unser Agni abzustimmen. Besonders bedeutsam ist dies für Kapha-Typen mit einem weniger kräftigen Verdauungsfeuer, aber auch für Vata-Typen mit einem wechselhaften Agni. Sie sollten dann nicht zu viel Käse, Milch und Joghurt zu sich nehmen. Bei kalten und sauren Lebensmitteln ist ebenfalls Zurückhaltung geboten.Innere Reinigung
Um möglichst wenig Ama zu bilden, die Ausscheidung von Ama zu fördern und die Verdauung zu entlasten, können Sie zusätzlich:- hin und wieder einen Flüssigkeitstag einlegen (warme Getränke und Suppen, z.B. eine Reissuppe mit Mungdal, Säfte)
- intermittierend fasten, indem Sie früh zu Abend essen und die nächste Mahlzeit erst wieder in Form eines Frühstücks zu sich nehmen und - wenn Sie sich wohl damit fühlen -, hin und wieder erst am Folgetag gegen 12:00 Uhr zu Mittag essen.
- eine gezielte Reinigungs-Kur (Panchakarma) durchführen
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